Das Growth Hacking Buch: So ist unser umfassendes Werk entstanden

Eigentlich wollte ich doch nur ein paar Blogartikel schreiben.

Als ich dann gemerkt habe, dass meine Artikel über Growth Hacking mit Abstand am meisten gelesen, geteilt und kommentiert wurden, dachte ich, dann schreibe ich doch mal ein eBook über dieses Thema.

Das war natürlich nicht der einzige Grund. Das Thema «Growth Hacking» hat mich von Anfang an sehr angesprochen. Die Mischung aus Kreativität, Technik und Produktdesign passte einfach.

Wie alles begann

Also begann ich vor gut 2 Jahren mit der Arbeit an meinem eBook über Growth Hacking. Ich hatte ziemlich schnell das Konzept und die Struktur zusammen. Und nach einem halben Jahr hatte ich ca. 100 Seiten geschrieben und war bereit das Ding zu veröffentlichen. Mir war eine Vorgehensweise nach dem «Lean» Prinzip sehr wichtig. Das bedeutet, dass ich zuerst weiter gebloggt habe und geschaut habe, welche Themen am besten funktionieren, zudem habe ich das Feedback meiner Leser sehr ernst genommen und habe auf dieser Basis das Konzept des Buches erstellt.

Nachdem ich das Buch veröffentlicht hatte, haben sich auch sehr schnell die ersten Interessenten gemeldet und das ohne einen Cent in Werbung zu investieren. Als ich dann ein Webinar von Unbounce zum Thema «Growth Hacking» besuchte und parallel dazu tweete melde sich ein gewisser Tomas Herzberger aus Frankfurt bei mir. Er hatte mein eBook ebenfalls entdeckt und schrieb mir über Twitter dass er mein Konzept toll finde und dass er ebenfalls zum Thema „Growth Hacking“ ein eBook veröffentlichen wolle. Wir kamen ins Gespräch und bemerkten schnell dass wir dieselbe Wellenlänge hatten und uns von den Fähigkeiten gut ergänzen würden.

Nach ein, zwei Skype Sessions einigten wir uns darauf, aus unseren Ideen ein gemeinsames eBook zu machen. Ich schickte Tomas meine Unterlagen und schnell wurde aus den 100 Seiten ein etwas umfangreicheres eBook.

Während einer gemeinsamen Projektbesprechung meinte Tomas einer seiner Kollegen hätte sein eBook über einen kleinen Verlag verlegen lassen. Eigentlich dachten wir uns nicht viel dabei und hatten das Gefühl, das wäre nebst unserem eBook noch ein nettes Nebenprodukt. Als dann aber tatsächlich ziemlich schnell ein kleiner Verlag mit uns zusammenarbeiten wollten, bemerkten wir erst richtig was für ein Potenzial unsere Idee hatte. Wir schrieben ziemlich jeden grösseren Verlag an und sagten uns, wenn ein kleiner Verlag so schnell von unserm Konzept begeistert ist, warum nicht bei den grossen anklopfen.

Ein Traum wird wahr

Tatsächlich melde sich unser favorisierter Verlag, der Rheinwerk Verlag, sehr schnell und nach einigen Verhandlungen hatte wir ein Vertragsangebot vorliegen. Für mich ging ein Traum in Erfüllung, denn ich hatte schon das ganze Regal mit Büchern dieses Verlags voll und war seit Jahren ein grosser Fan der Rheinwerk-Bücher.

Wir bemerkten schnell dass das ganze Projekt nun richtig Fahrt aufnahm. Dank der äusserst kompetenten Beratung durch Stephan Mattescheck vom Rheinwerk Verlag wurde aus einem kleinen eBook Projekt schnell ein richtig gutes Fachbuch. Während einigen Monaten hatte wir nun die Vorgabe das Buchkonzept umzukrempeln und mindestens 350 Seiten zu produzieren. Schlussendlich wurden es sogar fast 400 Seiten.

Ich gebe zu, ich habe die Arbeit unterschätzt, vor allem weil wir uns hohe Masstäbe gesetzt hatten. Wir wollte das Buch trotz des grossen Umfangs weiterhin nach dem «Lean-Prinzip» schreiben und gaben unsere fertigen Kapitel regelmässig an Testleser weiter. Dominik Jost, Head of Products bei Scout24 war einer dieser Testleser und er war wirklich sehr sehr kritisch. Mein wichtiges Kapitel, der Growth Hacking-Workflow übergab ich ihm und er hat es in der Luft zerrissen.Im Nachhinein war es ein Glücksfall, weil die erste Version hatte tatsächlich viele Schwachstellen. Dominique gab mir dann viele wichtige Inputs und schickte mit ebenso viele neue Quellen. Ich las 3, 4 Bücher zu diesen Themen, löschte das komplette Kapitel (über 120 Seiten!) und begannt mit auf einem leeren weissen Whiteboard nochmals ganz von vorne. Ich gebe zu, ich habe mir an diesem Kapitel die Zähne ausgebissen und war manchmal kurz davor aufzugeben. Aber, ich glaube im Nachhinein ist dieses Kapitel, auch dank Dominique, richtig gut geworden.

Die Sache mit den Tricks.

Growth Hacking bedeutet kurz gesagt, ja nicht viel mehr als, dass man Tricks anwendet um das Wachstum zu steigern. Die Krux mit den Tricks ist aber, dass ein Trick, wie beim Zaubern, wenn man einmal weiss wie er funktioniert, eigentlich kein Trick mehr ist. Dominique Jost wie z.B. auch Ben von Unbounce sind der Meinung dass alles was einmal als Growth Hack bekannt ist, eigentlich mehr mit Produktmarketing oder Growth Marketing zu hat, als mit Growth Hacking. Ich verstehe diesen Ansatz, aber trotzdem glaube ich dass Growth Hacking nicht einfach nur ein weiteres Buzzword ist. Die ganze Bewegung, die durch die Definition „Growth Hacker“ von Sean Ellis entstanden ist, wäre nicht ins Rollen gekommen, hätte man diesen Begriff nicht kreiert. Ich selbst bezeichne das was ich tue auch gerne als Growth Marketing, trotzdem glaube ich, dass auch «Growth Hacking» seine Daseins-Berechtigung hat.

Mehr Infos zu unserem Buch gibt es unter folgender URL: growthhacking.rocks

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